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Dienstag, 5. Mai 2015

Anleitung Hülle für Filofax Clipbook


Durch Anna Lillebloom habe ich vom Filofaxing gehört und war gleich Feuer und Flamme. Einen Kalender führen und diesen toll Schmücken und Dekorieren. Endlich haben alle meine Papiervorräte einen Sinn. ;-) 

Ich habe mir ein Filofax Clipbook zugelegt, wollte aber auch gern einen Verschluss und ein paar Einschubtaschen haben. Also habe ich ein bisschen getüftelt und mir eine Hülle dafür genäht, aus dem tollen Nele Stoff. 

Oben ist meine Hülle ein paar cm höher als das Clipbook selber, damit die Verzierungen, Dashboards usw. richtig geschützt sind.





Und da meine Hülle so gut angekommen ist, habe ich mich hingesetzt und eine Anleitung (natürlich for free) für euch geschrieben.  Ich hoffe sie ist verständlich und ihr kommt gut mir ihr zurecht. Wenn ihr kein Clipbook habt, könnt ihr die Hülle sicher auch mit den für euch passenden Maßen nähen.
 Hier geht es zum Download der Anleitung! (Ich möchte euch bitten, die Anleitung nicht einfach so weiter zu geben, sondern immer auf meinen Blog zu verweisen. Danke!)


 Und da das äußerst kreativ ist, bin ich heute mal wieder beim CreaDienstag dabei. ;-) Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim nachnähen. Bis demnächst!!!
 
 
 
 
 

 

Dienstag, 1. Juli 2014

Pimp my canvas shoes Anleitung

Ihr wolltet es, und nun bekommt ihr es! ;-) Ein kurzes Tutorial, wie man "langweilige" Canvas Schuhe (manchen besser bekannt unter dem Namen Chucks) ganz einfach aufpimpen und individualisieren kann. Die Fotos sind leider nicht so toll. Aber ich denke man kann alles erkennen. Entstanden sind sie in Teamwork mit meinem 5jährigen. ;-)

Du benötigst:
1 Paar Canvas Schuhe
Schere
1 Blatt Papier /Stift
Baumwollstoff
Maßband
Textilkleber
Nähmaschine
und los geht's:

 Schnürsenkel raus und die Zunge etwas herausholen.

Die Zunge, so weit es geht, auf das Blatt Papier legen und so weit du kommst, einmal drum herum zeichnen. Die ganze Länge wirst du nicht aufzeichnen können, da die Zunge ja festgenäht ist. Es geht hauptsächlich erstmal darum, die oberen Rundungen festzuhalten.
 
Nun misst du aus, wie lang die Zunge von der weißen Kappe bis nach oben ist. Bei mir sind es 15,5 cm.
 
Die Zeichnung wird nun "verlängert" auf 15,5 cm. Dafür machst du dir eine kleine Markierung bei 15,5 cm. (Oder wie lang deine Zunge halt ist)

Jetzt wird vorn die Kappe ausgemessen. (Nicht die ganze Kappe, sondern nur von dem Punkt zum gegenüberliegenden, wo die Seitenteile festgenäht sind. Denn weiter kommst du mit deinem Stoff ja auch nicht.) Bei mir sind es 6 cm. Also habe ich an der 15,5 cm Markierung (die Mittig auf dem Schnittmuster ist) zu jeder Seite 3 cm gezeichnet.

So in etwa, sollte das fertiges Schnittmuster aussehen. Jetzt nur noch ausschneiden.

Lege das Schnittmuster auf die linke Seite deines Stoffes, zeichne einmal komplett, inklusive 1,5 cm!!! Nahtzugabe, herum und schneide aus.

Leider habe ich in meinem Beispiel nicht ganz die Mitte getroffen.

Nimm dein Stück Stoff und versäubere die Außenkante, damit später nichts aufribbelt. (Mit der Overlock oder mit ZickZack Stich) Die gerade Kante unten, legst du ca. 1,5 cm (deine Nahtzugabe) nach hinten und steppst sie knappkantig ab. Diese Naht wird man später auch sehen.

Nun legst du den Stoff locker auf den Schuh und machst kleine Einschnitte an der Stelle, wo die Seitenteile an der Zunge festgenäht sind.

Schneide an beiden Seiten ca. 1,5 - 2 cm schräg nach oben, wie auf dem Bild zu sehen.

Ich habe den Stoff immer mal wieder reingefriemelt um zu sehen, ob es schon passt und so Millimeter für Millimeter voran gearbeitet.

Nun ist der Kleber dran. Gib ordentlich Textilkleber auf die Zunge besonders auch auf die Kanten.

Fang unten an der Kappe an, und klebe die Kante deines Stoffes so nah wie möglich an sie heran. Arbeite dich von unten hoch und streiche den Stoff von der Mitte aus mit beiden Daumen zu den Seiten.

Fertig geklebt, sieht die Zunge nun so aus. Nimm noch mal den Kleber zur Hand und bestreiche die überstehenden Ränder des Stoffes und lege sie um die Kante herum.

Von hinten sieht es jetzt so aus.

Und damit das Ganze wirklich gut hält und auch gut aussieht, habe ich einmal (so weit es halt ging - bis nach ganz unten kommt man mit der Maschine nicht) abgesteppt.


Geschafft!! Die Zunge ist fertig. Wenn man die Beschreibung durchliest hört es sich eventuell recht  kompliziert an. Am einfachsten ist es, wenn du alles vor dir liegen hast und Schritt für Schritt vorgehst. Es dauert auch gar nicht lange. Ich denke innerhalb von 20 Minuten bist du fertig mit Schnittmuster erstellen und einem Schuh bekleben. Der Zweite geht dann schon schneller.

Wie du die Seite deines Schuhe verzierst, hängt auch sicher ab von dem Stoff den du verwendest. In meinem Fall habe ich 2 x ein Oval ausgeschnitten, rechts auf rechts zusammen genäht und eine kleine Wendeöffnung gelassen, gewendet und ringsherum knappkantig abgesteppt. So ist auch gleich die Wendeöffnung geschlossen. Den Button habe ich dann einfach mit Textilkleber festgeklebt. Wer mag, kann jetzt von Hand noch mit ein paar Stichen drum herum nähen. Mit der Maschine hast du an der Stelle sicher kein Glück.

Andere Möglichkeiten für die Verzierung der Seite wären z. B. ein Stern, ein Kreis oder z. B. ein Streifen quer rüber.



Ich hoffe es ist alles verständlich erklärt. Falls nicht, und ihr noch Fragen habt, meldet euch einfach. Für misslungene Versuche hafte ich natürlich nicht. ;-)
 
Aber ich würde mich sehr freuen, Fotos von euren Werken zu sehen.
Auf zum CreaDienstag mit der Anleitung.
 

Dienstag, 29. April 2014

Man muss nicht immer alles hinnehmen...

...wie es ist!

Ich finde es toll, wenn man kleine Änderungen an Schnitten selber vornehmen kann. 
Hast du einen Lieblingsschnitt mit einer normalen  Kapuze und würdest diese gern mal variieren? Hier kommt also meine Beschreibung, wie man einen normalen Kapuzenschnitt in eine vorn überlappende Kapuze ändern kann. Als Grundschnitt habe ich den Kapuziert 2.0 von Leni pepunkt genommen.  Ich bin ganz verliebt in unseren neuen Wolfs-Hoodie.

 
 Du nimmst das original Schnittteil und zeichnest es noch mal ab. (Kleiner Tipp: Ich nehme dazu einfach 3 normale DIN A4 Blätter und klebe sie mit Tesa-Film zusammen - es muss ja nicht immer das teure Schnittpapier sein.)

Achte darauf, dass der Kapuzenschnitt auch auf das Papier passt. ;-)
Nun zeichne die Rundung vom Scheitel bis zum Nacken und den unteren Bereich nach. Ebenfalls vorn die Front. Ein kleines Stück (siehe Foto) lässt du frei.



Das fehlende Stück musst du nun frei Hand zeichnen. Es soll dann in etwa so aussehen, wie auf dem Bild oben.

Den unteren Teil habe ich ca. 7 cm verlängert. Das kann natürlich variieren wie du möchtest. Wenn du es noch länger machst, dann überlappt die Kapuze auch mehr.  Wichtig ist nur, dass du nach oben hin dann wieder zurück in die Frontlinie zeichnest. Und zwar sollte das im unteren Drittel passieren, sonst wäre das Kinn von der Kapuze verdeckt.  
 
Nun ist das Schnittteil schon fertig. Nur noch ausschneiden und auf den Stoff übertragen.
 
 Links das neue Schnittteil, rechts das Original.
So sieht nun der Außenstoff fertig zugschnitten aus. Dasselbe machst du auch mit dem Futterstoff.
Die vier zugeschnittenen Teile verarbeitest du dann wie gewohnt nach der Schnittanleitung. (Kapuzenteile und Futter jeweils rechts auf rechts, Rundung feststecken und nähen,
 

 die zwei Kapuzenteile rechts auf rechts ineinander stecken,
 Front zusammen nähen, wenden und absteppen)
Nun wird die Kapuze an den so weit fertig gestellten Pullover gesteckt und dann genäht. Beim Stecken bitte darauf achten, das du die 5 Lagen Stoff in der vorderen Mitte sehr gut feststeckst, damit beim Nähen nichts verrutschen kann.
 
So sieht die fertige, überlappende Kapuze aus.
 
Hier siehst du, dass sie sich innen ein ganzes Stück überschneidet.
 
Und so sieht das gute Stück getragen aus: Kein nackiger Hals mehr! ;-) 

 
 Ich hoffe es ist alles verständlich erklärt und wünsche euch viel Spaß beim Nacharbeiten.
Auf damit zum CreaDienstag und natürlich zu Made4boys!
 
 
 
 

 
 
 

Dienstag, 2. Juli 2013

Anleitung Windeltasche Teil 2

Und hier nun wie versprochen der 2. Teil der Windeltaschenanleitung. Wenn ihr nach meiner Anleitung arbeitet, würde ich mich sehr über die Verlinkung zu meinem Blog freuen.

Die Grundversion für die Windeltasche findet ihr hier. Heute geht es nur darum, in eine Innenlasche ein Loch für die Feuchttücher zu machen.



Für eine Lasche mit Loch benötigt ihr 2 Zuschnitte a 25x15,5 cm. Darin enthalten sind alle nötigen Nahtzugaben, die ich mit 1 cm eingeplant habe.

Hier seht ihr meine 2 Zuschnitte mit meinem Schnittmuster, welches ich mir für die Grundversion gebastelt hatte.



Die beiden Stoffe legt ihr exakt übereinander und steckt sie mit ein paar Nadeln fest, damit sie nicht verrutschen. Nun zeichnet ihr euch ein Oval auf den Stoff, so groß wie die spätere Öffnung sein soll. Ich habe mir dafür eine Schablone gebastelt, indem ich eine kleine Feuchttücherpackung genommen habe und das Oval auf Papier abgezeichnet habe. Das habe ich dann auf meinen Stoff übertragen. Das Oval aber nicht mittig platzieren, sondern ca. 1 cm nach links versetzt.

 
 Auf dem aufgezeichneten Oval näht ihr einmal mit Geradestich herum. Danach schneidet ihr das innere Oval knapp neben der Naht heraus. Das sieht dann so aus:


Nun wird eine der Stofflagen (die beiden Stoffe sind ja jetzt zusammen genäht) angehoben und von oben nach unten durch das Loch hindurch gekrempelt.



Das ganze fein säuberlich hindurch stecken, glatt streichen und bügeln.

Danach um den Rand noch mal knappkantig absteppen.



Nun nehmt ihr die rechte Seite und legt die beiden Ränder jeweils 1 cm nach innen, bügeln...
 
... und wieder knappkantig absteppen.
 



 Jetzt ist euer Laschenteil mit Loch fertig und kann ganz normal für die Windeltasche verarbeitet werden. Die Grundversion der Tasche findet ihr hier.

P.S. Die Idee mit dem Stoff durch das Loch ziehen habe ich von hier und so sah meine Version nach ihrer Anleitung dann aus:

Damit war ich aber nicht100 % zufrieden und darum habe ich so lange rumgebastelt, bis dann meine Version der Windeltasche dabei herauskam. 

So und jetzt gehe ich mal schauen beim CreaDienstag, was die anderen so kreatives getrieben haben.